• GERDUM u. BREUER
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Projektbezeichnung :  EÜ Saale-Elster-Talbrücke - NBS Erfurt-Halle/Leipzig
Auftraggeber             :  DB Netz AG 
 
 
Projektbeschreibung :
Im Zuge der Neubaustrecke Erfurt-Halle/Leipzig quert die geplante 2-gleisige Trasse südlich von Halle die Auenlandschaft der Saale und Weißen Elster mit mehreren Natur- und Vogelschutzgebiete; auch der Rattmannsdorfer Teich wird an seinem südlichen Ufer teilweise überquert.
Bei NBS-Kilometer 274,38 beginnt der 2.112m lange Streckenast nach Halle. An dieser Stelle entsteht ein Überwerfungsbauwerk als 115m lange Stabbogenbrücke, welches die Hauptstrecke mit einer Höhe von 21 m über das Abzweiggleis führt.
Das in der Hauptstrecke Erfurt-Leipzig liegende Bauwerk hat eine Länge von 6.456m und stützt sich auf 142 Brückenpfeiler; der Streckenast nach Halle liegt auf 48 Pfeilern.
Die Pfeilergründung erfolgt in kraftschlüssig an Spundwandkästen angeschlossenen Stahlbeton Fundamenten.
Der Überbau als Stahlbetonhohlkastenquerschnitt besteht im Regelbereich aus einer Kette von 2-Feldträgern mit Stützweiten von 44m.
Die Überbauten sind in Längs- und Querrichtung vorgespannt. Die Herstellung erfolgt im Regelfall mit einer Vorschubrüstung, beim Abzweigbauwerk kommt ein Lehrgerüst zur Anwendung.
Im Vogelschutzgebiet müssen während der Brutzeit im Frühjahr die Bautätigkeiten mehrere Monate eingestellt werden.
Die Saale-Elster-Querung ist nach ihrer Fertigstellung mit einer Gesamtlänge von 8.577m der längste Eisenbahnbrückenzug Deutschlands.
 
Herstellungsverfahren :
Pfeiler             Kletterschalung
Überbauten   verfahrbare Vorschubbrüstung
                         Teilbereiche Lehrgerüst
                         Vorkopf-Bauweise mit modifizierter Vorschubrüstung
 
 
Bauausführung :
Spundwände:             ca. 15.000 to
Beton:                          ca. 200.000m³
Betonstahl:                 ca. 25,000 to
Spannstahl:                 ca. 3.900 to
 
Bauausführung :
Hochtief / Adam Hörnig / GERDUM u. BREUER
 
Kosten :
ca. 240,0 Milio. €
 
Bauzeit : 09.2007 bis 06.2016