• GERDUM u. BREUER
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1907 - Firmengründung durch Otto Gerdum u. Karl Breuer  

1943 - Hanns Gerdum übernimmt die Geschäftsleitung  

1975 - Hanns-Dieter Gerdum tritt in die Geschäftsleitung ein  

1976 - 6000 Wohneinheiten in Teheran  

1987 - Hanns-Dieter Gerdum übernimmt die Geschäftsleitung  

1991 - Gründung einer Tochterfirma in Eisenach  

1995 - Niederlassung in Naumburg a.d. Saale  

1996 - Gründung ISSO Gerdum  

1999 - Zertifizierung nach DIN ISO 9001

2003 - Familie Gerdum steigt aus der Firma aus. Neugründung der Firma GERDUM u. BREUER Bauunternehmen GmbH

2008 - Bau der Schalhale in Fuldabrück

2012 - Umzug des Firmensitzes nach Bebra

 
 

 

Eisenbeton, ein faszinierendes Material. Anfang des vorigen Jahrhunderts, als neue Möglichkeiten dieses Baustoffes entdeckt werden, entdeckten zwei Männer den neuen, zukunftsweisenden Werkstoff für sich:

Otto Gerdum und Karl Breuer

 

Am 1. März 1907 gründeten beide die Eisenbetonfirma GERDUM u. BREUER. Für den Baumeister und den Statiker war dieses Material die Herausforderung ihres Lebens. Der "Grundstein" den sie für eine lange und erfolgreiche Familien - Firmen - Tradition legten, war aus Beton. In Skelettbauweise errichteten sie Industriebauhallen, im Massivbau Stützmauern und kleine Brücken. Außerdem setzten sie "ihren" Beton im Tiefbau ein. Später gelang es ihnen, Beton vor Ort in sehr großen Mengen zu mischen und zu verarbeiten. Das bedeutete größere Mobilität, Flexibilität und höhere Qualität. Dies kam vor allem dem Engagement im Brückenbau zugute.

1928 starb Karl Breuer und hinterließ keine Nachkommen. Der Firmenname blieb - der Betrieb ging ganz in den Besitz der Familie Gerdum über. Ein weiter Weg ist seit den ersten Experimenten von Otto Gerdum und Karl Breuer zurückgelegt. Und es geht weiter: Die Technik des Spannbetons im Hoch- und Brückenbau nimmt einen festen Platz im Unternehmen ein. Verfeinerte technische Hilfsverfahren ermöglichen das abschnittsweise Bauen, im Industriebau den Hubgleitbau und beim Bau von Großbrücken das Taktschiebeverfahren.

 

In den 60er Jahren werden erste Großbrücken Richtung Süden auf der BAB A 7, der sogenannten Röhnlinie und gen Westen, auf der BAB A 44 errichtet. Das größte dieser Bauwerke ist die Twistetalbrücke bei Warburg. Die Hochbauten dieser Zeit beschränkten sich im Wesentlichen auf den Bau und die ständige Erweiterung des VW-Werkes in Baunatal, Industriebauten, Kläranlagen sowie Büro- und Geschäftsbauten im Bereich Kassel.

Ende der 70er Jahre übernimmt GERDUM u. BREUER die Mitleitung für den Bau von 6000 Wohneinheiten in Teheran. Dieses Großprojekt bezeugt in eindrucksvoller Manier die hohe Leistungsfähigkeik mittelständischer Unternehmen, wenn sie im Team professionell und partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Die 80er Jahre waren geprägt von der ICE-Strecke Hannover-Würzburg. Es wurden eine Reihe von kleinen und großen Talbrücken für die Hochgeschwindigkeitsstrecke errichtet. Ebenso der ICE- Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und Teile der Werksanlagen der Fa. B.Braun, Melsungen auf den Pfieffewiesen. Nach Öffnung der innerdeutschen Grenze kehrt GERDUM u. BREUER zurück in den Wirtschaftsraum früherer Aktivitäten. Als ständige Vertretung werden zwei Niederlassungen aufgebaut. Im April 1991 in Eisenach, die GERDUM u. BREUER Baugesellschaft mbH und am 1. Mai 1995 in Naumburg/Saale, eine weitere eigenständige Niederlassung.

 

Das Stammhaus in Kassel, mit seinem eigenen Technischen Büro, bleibt jedoch weiterhin das Zentrum aller Aktivitäten. In den 90er Jahren steigt GERDUM u. BREUER vollends in den Großbrückenbau ein. Im Zuge der Verkehsrsprojekte Deutsche Einheit werden eine Reihe von Großbrücken im Taktschiebeverfahren, Vorschubrüstung und Traggerüstbau hergestellt Die Bautätigkeiten fanden in den meisten der neuen Bundesländer statt, und zwar im Zuge der Autobahnen A 20, A 38, A 71 und A 73. Der Hochbau engagiert sich vermehrt im Schlüsselfertigbau, in der Region und auch überregional. Die eigens gegründete Arbeitsgemeinschaft "Gleis" führte im Verbund mit weiteren 5 nordhessischen Firmen umfangreiche funktional Bauaufträge in Berlin, Wiesbaden, Willebadessen, Köln und Erfurt aus.

 

Die schwere Baukrise seit Mitte der 90er Jahre führte dazu, dass das Unternehmen GERDUM u. BREUER seit dem 16.12.2003 völlig neu aufgestellt ist.

Die Familie Gerdum steigt aus dem Unternehmen aus und die Firma Himmel und Papesch Bauunternehmung GmbH u. Co. KG Bebra wird Hauptgesellschafter neben der Minderheitsgesellschafterin Frau Antje Schacht-Gerdum.

Die Unternehmensausrichtung konzentriert sich heute ausschließlich auf den Brücken - und Ingenieurbau, sowie die Bauwerksinstandsetzung.

 

Unsere Ingenieure und unsere Mannschaft beherrschen nach wie vor die Bauweise des Taktschiebens, die Herstellung und das Umsetzen von komplexen Vorfahrrüstungen bis hin zum Freivorbau, ebenso wie die Kunst des Sanierens und Erhaltens von Betonbauteilen mit Hilfe von modernsten Entwicklungen der Bauchemie im Rahmen der Bauwerksinstandsetzung. Zentrale Organisationen, wie Werkstatt, moderner Schalungsbetrieb, umfangreiche Technik und eine gut organisierte kaufmännische Verwaltung werden gemeinsam mit Himmel u. Papesch betrieben. Dies ermöglicht unter Ausnutzung des Know-hows und der Ressourcen beider Gesellschaften die Abdeckung der von unseren Kunden an uns gestellten Aufgaben.

 

GERDUM u. BREUER, das mittelständige Bauunternehmen mit seinen heute ca. 90 Mitarbeitern in Bebra und Kassel, präsentiert sich marktoffen, modern und dynamisch in der Unternehmensführung auch in Kooperation mit Partnerfirmen. Unsere Ingenieure und Facharbeiter genießen ein weithin hohes Ansehen und werden ständig weitergebildet, damit sie die Kundenaufgaben und unsere eigenen Ziele erreichen. Kreative Lösungen für komplexe Bauaufgaben, von der Planung bis zur Verkehrsfreigabe, sind für uns eine Selbstverständlichkeit